Homöopathie und Isopathie


Die Homöopathie ist ein von Samuel Hahnemann medikamentöses Therapieverfahren, welches auf den drei Grundprinzipien Ähnlichkeitsregel, Arzneimittelprüfung und Potenzierung beruht. Diese Arzneitherapie führt keine gegen die Symptome gerichteten Arzneien zu, sondern Arzneimittel, die der Krankheit des Patienten ähnliche Symptome hervorbringen können.

Die Grundregel in der Isopathie lautet: Gleiches möge mit Gleichem geheilt werden - im Gegensatz zum Grundsatz der Homöopathie Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden). Die Krankheit soll hier mit demselben Erreger geheilt werden, durch welchen sie ausgelöst wurde.

Bei der Isopathie nach EnderleinIn geht der Therapeut davon aus, dass Krankheiten durch Toxine (Gifte) verursacht werden. Diese Toxine verursachen eine Regulationsstörung im Körper. Durch Fehlernährung, ungünstige Umweltbedingungen, Alterungsvorgänge oder eine schlechte psychische Verfassung können sich bestimmte Partikel im Blut, sogenannte Protiten, zu Mikroorganismen - zuerst Bakterien und dann Pilzen - weiterentwickeln. Mikroorganismen sind in der Lage, durch die beschriebenen exogenen Einflüsse ihr Erscheinungsbild bzw. ihre Formen und ihre Entwicklungsstufen, zu verändern und dadurch Erkrankungen zu verursachen.

Nach Prof. Dr. Enderlein sind Mikroorganismen im Körper unter besonderen Bedingungen in verschiedenen Erscheinungsformen und Entwicklungsstadien vorhanden. Der gesunde Organismus kann die pathogenen höher entwickelten Formen abbauen und unschädlich machen. Der kranke, übersäuerte Organismus dagegen nicht. Durch die Verabreichung von nicht krankmachenden Entwicklungsstufen (höheren Potenzierungen) eines Keimes kann ein Abbau der weiterentwickelten Bakterien oder Pilze ausgelöst werden und der Kranke gesunden.

Durch bestimmte Arzneien der Isopathie, kann das Symbiose-Gleichgewicht durch  Ausleitung und Mileuregulation wiederhergestellt werden.

Neben der medikamentösen Therapie befasst sich die Isopathie insbesondere auch mit der Aufrechterhaltung des natürlichen Körpermilieus. Neben der Korrektur des Säuren-Basen-Haushalts gehört daher eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit zu jeder isopathischen Therapie.



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